Stand 05.09.2022

Stromkostenerstattung für Hilfsmittel

In Zeiten steigender Stromkosten möchten wir sie darauf hinweisen, dass sie sich Stromkosten für elektronische Hilfsmittel die sie vom Arzt verschrieben bekommen haben, von ihrer Krankenkasse erstatten lassen können.

Der Bundesgerichtshof hat im Februar 1997 entschieden, dass der Anspruch auf Versorgung mit Hilfsmitteln nach § 33 SGB V auch den für den Betrieb benötigten Strom einschließt. Das bedeutet, dass die Krankenkasse nicht nur die Anschaffung und die Instandhaltung, sondern auch die eventuell erforderliche Stromversorgung des Hilfsmittels finanzieren muss. Sie können sich die Stromkosten für bis zu vier Jahre rückwirkend erstatten lassen.

Zu den erstattungsfähigen Hilfsmitteln gehören zum Beispiel:

• Absauggeräte

• Beatmungsgeräte

• Bildschirmlesegeräte

• Geräte zum Abhusten

• Elektrorollstühle

• Fahrbare Lister

• Inhalationsgeräte

• Pflegebetten

• Schlafapnoegeräte mit Atemgasbefeuchter

Da es keine einheitliche Regelung zur Abrechnung gibt sollten Sie sich bei ihrer Krankenkasse erkundigen wie sie die Stromkosten erstattet. Manche haben dafür entsprechende Formulare, bei anderen genügt ein formloser Antrag.

Weiter Informationen in Leichter Sprache und auch eine Beispielberechnung finden Sie hier.

 

Aktuelle Corona-Informationen:

Regeln am Arbeitsplatz

Das Infektionsschutzgesetz sowie die Corona-Arbeitsschutzverordnung legen die Regeln am Arbeitsplatz, im ÖPNV und im Fahrdienst fest.

Im ÖPNV und Fahrdienst sind von allen Fahrgästen und vom Fahrer OP-Masken oder FFP-2-Masken zu tragen. Für Mitarbeitende / Teilnehmende, die aufgrund einer Beeinträchtigung keine Maske tragen können, werden mit dem jeweiligen Sozialdienst einzelfallbezogene Sonderregelungen getroffen.

In der Arbeitsstätte, das heißt in den Betriebsstätten der GWN, werden die Corona-Schutzregeln aufgrund von Gefährdungsbeurteilungen vom Arbeitgeber in Abstimmung mit Betriebs- und Werkstattrat festgelegt.

In der GWN müssen von allen Beschäftigten, Besuchern oder sonstigen Gästen OP-Masken oder FFP-2-Masken getragen werden. Ausgenommen sind Situationen am Arbeitsplatz, in denen der Schutzabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist oder Abtrennungen vorhanden sind. Für Mitarbeitende / Teilnehmende, die aufgrund einer Beeinträchtigung keine Maske tragen können, werden mit dem jeweiligen Sozialdienst einzelfallbezogene Sonderregelungen getroffen. Die GWN empfiehlt generell das Tragen von FFP-2-Masken. Das gesamte Personal ist verpflichtet, einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen gültigen negativen Testnachweis jederzeit für eventuelle Kontrollen der Behörden mit sich zu führen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dies zu kontrollieren.

Die Informationen finden Sie hier auch in einfacher Sprache.

Besucherregelung

Alle Besuche in der GWN müssen auf das Notwendige beschränkt werden. Unabhängig vom Impfstatus müssen alle Besucher und Handwerker einen aktuellen Testnachweis (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen. Externe wenden sich bitte an ihren Ansprechpartner in der GWN, um rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren.

Testpflicht

Für alle immunisierten Beschäftigten (geimpfte und genesene) gilt eine 2-mal wöchentliche Testpflicht. Bei Bedarf stellt die GWN Mitarbeitenden & Teilnehmenden die ein offizielles Testergebnis benötigen, eine Bescheinigung für das Testzentrum aus. Bitte wenden Sie sich dafür an den Sozialen Dienst.

Nicht vollständig immunisierte (geimpft oder genesen) Beschäftigte müssen arbeitstäglich einen aktuellen negativen Test vorlegen.

Das von der GWN regelmäßig aktualisierte und mit dem Gesundheitsamt abgestimmte Konzept der GWN zum Schutz vor und zum Umgang mit Corona-Erkrankungen ist für alle unter Downloads einsehbar.

Wichtig!

Weiterhin sind die Abstands-, Masken- und Hygieneregeln einzuhalten, damit wir alle gesund bleiben.